Beschäftigungsfiktion

Die Beschäftigungsfiktion beschreibt die rechtliche Einstufung von Mitarbeiter*innen als weiterhin beschäftigt, obwohl sie nicht arbeiten. Trotz Nichtarbeit bleiben die Arbeitnehmer*innen sozialversichert und sammeln weiterhin Rentenpunkte sowie Ansprüche aus der Arbeitslosen- und Krankenversicherung. Dies schafft finanzielle Sicherheit und ermöglicht eine durchgehende Absicherung während der Freistellung, ohne dass der arbeitsrechtliche Status verändert wird. Diese Beschäftigungsfiktion greift bei der Nutzung eines Zeitwertkontos, § 7 b SGB IV.

Insights

In unseren Insights informieren wir Sie regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Vorsorgemarkt.

Zeitwertkonto und Rentenpunkte: So wirkt sich das Zeitwertkonto auf die gesetzliche Rente aus

Wer Gehalt in ein Zeitwertkonto einbringt, verschiebt auch die Verbeitragung. Entscheidend ist dabei nicht nur der spätere Auszahlungszeitpunkt, sondern auch die Wertentwicklung des Guthabens.

Rente mit 63, 67 oder länger? Was Arbeitgeber für ihre Belegschaft tun können

Rente mit 63, 67 oder 68 – die öffentliche Debatte erzeugt viel Unschärfe. Was zählt, ist die betriebliche Antwort: Welche Instrumente Arbeitgeber heute einsetzen können, um ältere Belegschaften fair und planbar in den Ruhestand zu begleiten.

Vorsorge im Unternehmen: Warum HR-Verantwortliche jetzt handeln sollten

Das Altersteilzeit-Blockmodell soll abgeschafft werden. Was das für Unternehmen bedeutet und welche Alternativen es gibt – Altersteilzeit und Zeitwertkonto im direkten Vergleich.