Brutto-Ansparmodell

Ein Brutto-Ansparmodell ermöglicht es Arbeitnehmer*innen, Gehaltsbestandteile wie Boni, Sonderzahlungen oder regelmäßige Gehaltsbestandteile vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben in ein betriebliches Vorsorgekonto umzuwandeln. Auf die eingezahlten Beträge fallen zunächst weder Lohnsteuer noch Sozialversicherungsbeiträge an. Erst bei der späteren Auszahlung als Einmalbetrag oder monatliche Gehaltszahlung fallen Steuer und Sozialversicherung.

Neben einer effizienteren Sparmethode und einer steuerlichen Optimierung haben die Arbeitnehmer*innen den Vorteil, dass, je nach Ansparmodell Steueraufwand auch während der Auszahlung reduziert werden kann und je nach Modell Rentenpunkte weiter gesammelt werden können.

Diese Modelle sind auch für Unternehmen besonders attraktiv, die hier eine besondere Bindung und Kostenoptimierung erreicht werden kann.

Insights

In unseren Insights informieren wir Sie regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Vorsorgemarkt.

BRSG II: Zeitwertkonto und Flexirente lassen sich jetzt kombinieren

Das BRSG II ermöglicht die parallele Nutzung von Zeitwertkonto und vorgezogener Altersrente. Was seit Januar 2026 gilt und wo die Grenzen liegen.

Zeitwertkonto bei den Stadtwerken Hamm: Flexibilität von der Ausbildung bis zum Ruhestand

Wie können kommunale Versorgungsunternehmen Lebensarbeitszeit langfristig und flexibel gestalten? Die Stadtwerke Hamm zeigen, wie ein strategisch aufgebautes Zeitwertkonto Mitarbeiterbindung, planbare Ruhestandsübergänge und attraktive Perspektiven bereits für Auszubildende miteinander verbindet.

Zeitwertkonto & bAV: Steuern, Vorteile und Unterschiede einfach erklärt

Zeitwertkonto und bAV können steuerlich attraktiv sein, aber sie funktionieren unterschiedlich. PensExpert erklärt, warum die Unterscheidung für Unternehmen wichtig ist und welche Vorteile beide Modelle bieten.