Werterhaltungsgarantie

Das Gesetz verlangt bei Zeitwertkonten und der betrieblichen Altersversorgung (bAV) eine Werterhaltungsgarantie. Damit ist die Zurverfügungstellung der Einzahlungen der Mitarbeiter*innen nach Abzug von Kosten zu einem bestimmten Zeitpunkt gemeint. Diese Werterhaltungsgarantie wurde früher häufig bei Produktanbietern, wie Versicherungen, abgesichert. Eine Werterhaltungsgarantie heute über einen Produktanbieter „einzukaufen“ ist ein teures, fast schon unwirtschaftliches Bestreben. Denn eine Garantie ist quasi unbezahlbar geworden. Damit ein Arbeitgeber bei einer Auszeit im Rahmen von Zeitwertkonten (nur dann greift diese Werterhaltungsgarantie) oder zum Rentenbeginn in der bAV seine Werterhaltungsgarantie erfüllen kann, werden heute immer häufiger garantiefreie Anlagen mit einer großen Diversifikation (also Verteilung von Risiken) gewählt. Diese Form der Anlage soll sowohl dem Absicherungswunsch des Arbeitgebers nachkommen, als auch eine Renditechance bei den Mitarbeiter*innen ermöglichen. Denn eine Anlage zum Aufbau von Vorsorge- oder Auszeitvermögen macht nur Sinn, wenn das eingezahlte Kapital auch Mehrwert schafft.

Insights

In unseren Insights informieren wir Sie regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Vorsorgemarkt.

Gesellschafter Geschäftsführer und Zeitwertkonten – Es kommt wieder Bewegung in die Auszeitvorsorge für Organe

Die Fragestellungen rund um die Nutzung von Zeitwertkonten durch Organe von Kapitalgesellschaften, insbesondere wenn es sich dabei um Gesellschafter-Geschäftsführer („GGF“) handelt, stellen seit langem ein Themenfeld dar, das häufig im Fokus von Finanzverwaltung, Rechtsprechung, aber auch Unternehmen steht.

Mit dem Zeitwertkonto eine Erfolgsstory schreiben

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EBNER STOLZ führte ein eigenes Zeitwertkonto ein und ermöglicht so der Belegschaft flexible Arbeitszeiten. Gemeinsam mit der PensExpert haben Sie ihre persönliche Erfolgsstory geschrieben.

Frank war schon immer spontan – jetzt darf er es auch privat wieder sein

Ein Rocker war er immer schon. Damals, Mitte der 1980er Jahre, jederzeit mittendrin, statt nur dabei. Dann, mit Ende zwanzig, nach den Einstiegsjahren mit mehreren Jobwechseln, kam der berufliche Erfolg. Er hatte damals alles, was er sich immer wünschte – außer genügend Zeit.