Ein Risikopuffer ist eine strategische Maßnahme zur Absicherung von finanziellen Verpflichtungen. In der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) und bei Zeitwertkonten dient er dazu, die Ansprüche der Begünstigten vor unvorhergesehenen Ereignissen wie Marktschwankungen, Kurseinbrüchen oder anderen finanziellen Risiken zu schützen. Der Puffer kann in Form von liquiden Mitteln, zusätzlichen Kapitalrücklagen oder durch konservative Anlageformen realisiert werden.
Der Risikopuffer wird oft als Schutzmechanismus in langfristigen Finanzierungsmodellen eingesetzt, um die Stabilität des Systems zu gewährleisten. In der Praxis wird er so bemessen, dass auch bei negativen Szenarien, wie einem Einbruch der Kapitalmärkte, die zugesagten Leistungen vollständig erfüllt werden können. Ein ausreichender Risikopuffer ist insbesondere bei risikoarmen Fonds oder Treuhandmodellen wichtig, um die Sicherheit der Einlagen zu gewährleisten.