Der Steuer-Impact umfasst alle Effekte, die sich aus steuerlichen Regelungen auf Beiträge, Erträge und Auszahlungen ergeben. Im Kontext der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) und von Zeitwertkonten spielt der Steuer-Impact eine zentrale Rolle, da Einzahlungen häufig aus dem Bruttogehalt erfolgen und somit steuer- und sozialabgabenbegünstigt sind.
Für Unternehmen kann ein positiver Steuer-Impact bedeuten, dass Aufwendungen als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können, während gleichzeitig die Attraktivität von Vergütungsmodellen steigt. Für Mitarbeiter*innen entsteht der Vorteil vor allem durch Steuerstundungseffekte: Beiträge werden zunächst steuerfrei investiert und erst bei späterer Auszahlung, meist im Ruhestand und oft mit niedrigerem Steuersatz, versteuert.
Insbesondere bei kapitalgedeckten Vorsorgelösungen und Treuhandmodellen beeinflusst der Steuer-Impact maßgeblich die Nettorendite und damit die Effektivität der gesamten Vorsorgestrategie. Daher ist er ein entscheidender Faktor bei der Gestaltung und Bewertung moderner Vergütungs- und Vorsorgemodelle.